Das Medienbildungskonzept der Grundschulen Cäciliengroden
(Stand Mai 2020)

Inhalt

1. Leitbild
2. Bestandsaufnahme
3. Ziele und Perspektiven
4. Medieneinsatz 
5. Fortbildungen
6. Evaluation  

1 Leitbild

Medienkompetenz bezeichnet die Kenntnisse und Fähigkeiten eines jeden Einzelnen, mit den Medien umzugehen. Mit Medien sind sowohl die klassischen Medien wie Zeitung,
Radio, Fernsehen, aber auch die Neuen Medien wie Computer und Internet gemeint. Die Neuen Medien haben in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen und sind mittlerweile als fester Bestandteil in unserer Welt der Massenmedien integriert. Medienkompetenz für den Einzelnen bedeutet, die Medien kritisch, selbstbestimmt und reflektiert nutzen zu kön-nen.

Medienkompetenz umfasst:
1. Medien (Bücher, Zeitschriften, Internet, Hörfunk, Fernsehen etc.) kennen und nutzen können– beispielsweise ein Buch in der Bibliothek suchen und entleihen
2. sich in der Medienwelt orientieren können– beispielsweise unter den verschiedenen Fernsehangeboten eine Nachrichtensendung finden
3. an medial vermittelten Kommunikationen teilnehmen können– beispielsweise einen Leserbrief verfassen
4. eine kritische Distanz zu Medien halten– beispielsweise kommerzielle oder politische Interessen in journalistischen Beiträgen erkennen können, vgl. Medienkritik
5. selbst kreativ in der Medienwelt tätig werden– beispielsweise in einer Schülerzeitung

Schwerpunkte der medientechnischen Grundbildung:

Das Ziel der medientechnischen Grundbildung ist, dass kein Schüler von der Grundschule
Cäciliengroden an eine weiterführende Schule wechselt, ohne grundlegende PC-Kenntnisse erworben zu haben.
Dazu gehören:
- Handhabung des Computers
- Vermittlung von Medienkompetenz
- Informationen aus dem Internet beschaffen
- verantwortungsvoll mit den Themen Datenschutz, Urheberrecht, Sozialen Netzwerken und Präsentation der eigenen Person im Netz umgehen

2 Bestandsaufnahme

2.1 Rahmenbedingungen

In der Grundschule Cäciliengroden werden z.Zt. 53 Schülerinnen und Schüler in 4 Klassen unterrichtet. Die Schule befindet sich in einem Gebäude und es gibt einen gemeinsamen Schulhof.
Freie Arbeitsphasen, Wochenplan-oder Werkstattarbeit sowie ein differenziertes Angebot an Lernmaterialien sind fester Bestandteil des Unterrichts.
Die Schule liegt im ländlichen Raum. Die Schülerinnen und Schüler kommen aus Cäciliengroden,
Mariensiel, Altenhof und zum Teil auch aus Sande. Z.Z. gibt es keine Kinder mit Migrationshintergrund.
Gerade in der Medienerziehung und der informatischen Bildung sehen wir einen besonderen Handlungsbedarf, da im Alltag Computer und Computerspiele zwar viel von den Schülerinnen und Schülern zur Freizeitgestaltung genutzt werden. Allerdings beobachten wir ein Defizit in der angemessenen Nutzung der Medien als Werkzeug und sehen noch Handlungsbedarf in grundlegenden Anwendungsbereichen der Geräte. Einige Kinder stammen aus bildungsfernen Elternhäusern. Dort sind häufig weniger Bildungsanregungen außerhalb der Schule zu erwarten.
Mit Beginn des Schuljahres 2014/15 ist die Schule „Offene Ganztagsgrundschule“ geworden und bietet eine Betreuung bis 15.00 Uhr an.

2.2 Räumliche und technische Ausstattung

Die Grundschule Cäciliengroden hat:
4 Klassenräume
1 Musikraum
1 Aula
1 Werkraum
1 Turnhalle
1 Mensa im benachbarten Dorfgemeinschaftshaus
1 Medienwagen mit 15 Laptops
1 Beamer
Im Gebäude ist ein WLAN-Netz installiert, das alle Räume erreicht.
Der Internetzugang wird z. Z. auf einen 100 MBit – Anschluss erweitert.

Noch ist die Grundschule Cäciliengroden nicht vollständig vernetzt. Es besteht seit 4 Jahren ein kleines, veraltetes WLan-Netzwerk.
Der vollständige Ausbau ist ein Prozess über mehrere Jahre, bis alles vernetzt ist. Als erstes werden Klassenräume und Lehrerzimmer ausgestattet, danach folgen Fachräume.

Es gibt keinen Schulserver wie I-Serv. Es gibt nur eine gemeinsame Ablage Laufwerk N:/ und einen Rechner, auf dem TimeForKids läuft, welches gefährliche Inhalte ausfiltert.

Grundschule Cäciliengroden: 180 Mbit/s Q4 2020 100 Mbit/s symmetrisch

Es gibt einen transportablen Beamer mit dazugehörigem Laptop.
Es gibt 16 Notebooks mit neuinstalliertem Windows 10 Open Office inklusive Anwendungssoftware nach Wahl der Schule. Die Notebooks haben eine Kamera sowie ein Mikrofon.
Dies ist für beide Grundschulen gleich.
Die Anmeldung geschieht über ein Standardprofil mit dem Benutzernamen „Schueler“. Somit haben alle Kinder das gleiche Profil, welches schreibgeschützt ist. Die eingesetzte Lernsoftware ist soweit wie möglich auf dem Server installiert und ermöglicht das zent-rale Speichern von Ergebnisständen.
Die Installation, Wartung und Konfiguration der PCs wird weitestgehend von der KDO unter Berücksichtigung der pädagogisch-didaktischen Überlegung der Grundschule
Cäciliengroden durchgeführt.

Insgesamt ist das System recht stabil. Als problematisch stellt sich im Augenblick z.B. dar, dass das Netzwerk „Schueler“ nicht auf allen Laptops den Zugriff erlaubt.
Dies verhindert ein erfolgreiches Arbeiten an Textdokumenten innerhalb einer Unterrichtsstunde.

2.2.1. Dateninfrastruktur

W-LAN liegt nicht im gesamten Schulgebäude vor.
Der neu ausgebaute Klassenraum im Obergeschoss der Grundschule Cäciliengroden sollte zeitnah mit der entsprechenden Technik ausgestattet werden.

2.2.2 Vorhandene Software

Betriebssystem
Der Server wird unter Windows 10 betrieben.
Win 10 (Laptops und Lehrerrechner)
Aus Kostengründen nutzen wir fast ausschließlich opensource oder freeware Programme.
Wir benutzen OpenOffice für alle Officeanwendungen auf den Schülernotebooks und kostenpflichtige Officeprogramme auf den Rechnern in der Verwaltung.

Pädagogische Software
Wir benutzen eine Fülle von unterschiedlichen Programmen, u.a.
- lehrwerkunabhängige Lernsoftware wie z. B. Budenberg, Lernwerkstatt oder ALFONS
- lehrwerkunterstützende Lernsoftware wie z. B. Antolin, Zahlenzorro.

Name Art der Lizenz
ALFONS Schullizenz
Antolin Schullizenz
Zahlenzorro Schullizenz
Budenberg Schullizenz
Adobe Reader DC Freeware
Mediaplayer Freeware
Libre Office Freeware
Paint.NET Freeware

2.2.3 Administration

Für das Netzwerk leistet der Schulträger Unterstützung, indem er einen Dienstleistungsvertrag mit einem IT-Fachmann geschlossen hat, der die Grundschulen der Gemeinde Sande betreut. Der Schulträger stellt der Grundschule Cäciliengroden für die je nach Bedarf abzurufenden Dienstleistungen pro Jahr 3200,-€ zur Verfügung.
Auftretende Probleme werden von der Schulleitung telefonisch an den Netzwerkbe-treuer gemeldet und seine Dienstleistung angefordert. Diese wird dann zeitnah vom Dienstleister in Rechnung gestellt.

Sowohl die gesamte technische Ausstattung an Medien als auch alle Vorhaben, die im Medienkonzept verortet sind, benötigen direkte und kompetente Ansprechpartner vor Ort, die sich für ihren spezifischen Aufgabenbereich verantwortlich zeigen und neben der Umsetzung ihrer Aufgaben auch Schülerinnen und Schülern sowie den Kolleginnen und Kollegen begleitend, problemlösend und beratend zur Seite stehen.

Die Aufgaben für die Schule betreffen den grundlegenden First-Level-Support im Rahmen der Möglichkeiten. Daneben aktualisiert die Schule regelmäßig ihr Medienbildungskonzept, damit der Schulträger auf dieser Basis über notwendige Maßnahmen der Ausstattung entscheiden kann.

Name Funktion
N.N. First – Level Lehrkraft
Herr A. Wolf Netzwerkadministrator, Dienstleister auf Honorarbasis.

Derzeit werden folgende Punkte als problematisch erachtet:

1. Unsere Grundschule braucht eine Lernplattform, z.B. Muggle aus dem Landesnetz
2. das W-Lan könnte noch verbessert werden
3. die Lehrkräfte müssen für das digitale Lernen geschult werden (Powerpoint, PFD-Creater, Office etc.)
4. es fehlen digitale Boards in jedem Klassenraum (Empfehlung: VS-Boards)
5. für die neue Technik wird ein Technikraum benötigt (Server/ Firewall/ Switche)

2.2.4 Medienkompetenz der Lehrkräfte

Insgesamt zeigt sich, dass die meisten Lehrerinnen und Lehrer generationsunabhängig sehr versiert mit den Computern im Klassenraum umgehen. Im Wesentlichen werden die Computer zur gezielten Förderung in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik eingesetzt und zur Recherche vor allem im Fach Sachunterricht. Konfigurierung von Lernsoftware für den Unterricht wie die Nutzung digitaler Hilfsmittel für die Unterrichtsvorbereitung erfolgen gezielt und häufig vom überwiegenden Teil des Personals völlig selbstständig. Wenn einzelne Personen eine Bedienung nicht direkt beherrschen, sind sie jedoch stets in der Lage, gezielt Hilfe einzufordern, da das grundsätzliche Bewusstsein für das, was notwendig ist, vorhanden ist. Etwa 1/3 der Lehrkräfte verfügt darüber hinaus über Spezialwissen in einzelnen Bereichen (z.B. Internetrecherche). Mit der Anschaffung von Whiteboards bzw. Activeboards wird ein Fortbildungsmodul zur Qualifizierung aller Lehrkräfte angestrebt.

3 Ziele und Perspektiven

3.1 Ausstattungswünsche
Schaffung von jeweils 2 Schüler-Arbeitsplätzen je Klassenraum
1 zentraler Drucker für Schüler
1 Farbdrucker am Lehrerarbeitsplatz im Lehrerzimmer
Whiteboards bzw. Activeboards für alle Klassenräume, 1 Dokumentenkamera
6 weitere Laptops (für jede Lehrkraft 1 zur Durchführung von Videokonferenzen o.ä.)
3.2 Möglicher Einsatz der Ausstattung

Die Grundschule Cäciliengroden möchte im Rahmen des Digitalpakts die Ausstattung der Schule bezüglich der modernen Medien voranbringen, um ihre Schülerinnen und Schüler entsprechend der Vorgaben der Medienerziehung bestmöglich zu fördern.

4 Medieneinsatz im Unterricht

Der Begriff Medienkompetenz bezeichnet die „Fähigkeit, in die Welt in aktiv aneignen-der Weise auch alle Arten von Medien für das Kommunikations-und Handlungsrepertoire
von Menschen einzusetzen.“

Das Medienkonzept der Schule orientiert sich an den Landesvorgaben des Landes Niedersachsen.
http://www.medienkompetenzniedersachsen.de/fileadmin/bilder/allg/Medienkompetenz_in_Niedersachsen_Landeskonzept.pdf
Die Schülerinnen und Schüler sollen in der Lage sein, mit Informationen angemessen umzugehen, sie zu kommunizieren, Präsentationen und Medienprodukte erstellen und veröffentlichen zu können, sowie Angebote aus und in den Medien zu analysieren. Dabei erheben wir nicht den Anspruch, es vollständig umzusetzen.
Noch nicht für alle Bereiche ist uns deutlich, wie sie in der Grundschule in operationalisierte Lernziele umsetzbar sind. Neben „klaren Wegen“ möchten wir auch die „weichen, unsicheren Stellen“ im Blick behalten und langfristig zur Entwicklung von Unterrichtsinhalten nutzen lernen.
Weiterhin ist zu bedenken, dass moderne Informations-und Kommunikationstechnologien im Unterricht verschiedene Rollen spielen:
Zum einen sind sie Werkzeug und Medium in Lernprozessen wie oben beschrieben und zum anderen werden sie selbst Gegenstand des Unterrichts. Im Unterricht unserer Schule sollen die Schülerinnen und Schüler daher sowohl lernen, mit Medien angemessen umzugehen als auch verstehen, wie sie technisch aufgebaut sind und funktionieren.

4.1 Grundkonzept

Im Rahmen des Fachunterrichts werden die erworbenen Fertigkeiten und Qualifikationen verbindlich in den Stoffverteilungsplänen in einzelnen Einheiten aufgegriffen. Darüber hinaus können interessierte Schülerinnen und Schülern die Homepage AG wählen, in denen auf höherem Niveau die Inhalte vertieft werden.
Die informationstechnische Grundbildung verfolgt zwei zentrale Ziele:
1) Die Fähigkeit zur Handhabung des Computers, seiner Peripheriegeräte und des Betriebssystems sowie das Kennenlernen des Computers als universelles Werkzeug
2) Das Ermöglichen einer nachhaltigen Integration des Computers als Unterrichtsmedium in den Fachunterricht
zu 1) Handhabung und Werkzeugcharakter des Computers

Die einzelnen Themen ergänzen und bedingen sich teilweise. Deshalb wird auch themenübergreifend gearbeitet.

Handlungsfelder / Ziele / Umsetzung an der Grundschule Cäciliengroden

Erlernen anwendungsbezogener Fertigkeiten:
• PC an- und abschalten

• Dateien speichern und finden
• Nachrichten über die Lernplattform Alfons schreiben
• E-Mails schreiben
Software und Geräte für informatische Grundbildung und Bildbearbeitung Förderung von Kreativität, Erlernen anwendungsbezogener Fertigkeiten
• Paint

Selbstlernen durch Lernprogramme Individuelle Förderung der Schüler
• Antolin

• Lernwerkstatt
• ALFONS
• Zahlenzorro
Internet als Informationsmedium Erlernen von individueller Informationsbeschaffung • einfache, gelenkte Internetrecherche
z.B. mit frag-finn.de, Hamsterkiste, Blinde-Kuh.de
Internet als Kommunikationsmedium Erlernen alternativer Kommunikationsmöglichkeiten, Nutzung neuer Medien zur Interaktion • E-Mails
Mobile Endgeräte Selbstständiges Lernen • Medienwagen mit 16 Laptops
Risiken neuer Medien Verständnis für Passwörter, Urheberrecht, Datenschutz • Medienstück „Der Datensammler“ für die Dritt- und Viertklässler
(Polizeipuppenbühne PäPP aus Wilhelmshaven)

• Elterninfoabende zur Thematik (Polizeipuppenbühne PäPP aus Wilhelmshaven)

Umgang mit dem Computer

Die Schülerinnen und Schüler lernen die grundlegenden Funktionen von Computer, Peripherie, Betriebssystem und Standardsoftware kennen.

Internet

Die virtuellen Welten des Internets sind grenzenlos, die Angebote unüberschaubar und fast alle auch für Kinder zugänglich. Kinder und Jugendliche sehen das Internet vor allem als Chance und nicht als Problem. Sie können oft nicht realistisch einschätzen, welchen Gefahren sie sich bei der Nutzung aussetzen. Deshalb zählt es zu unseren Aufgaben, den Schülerinnen und Schülern einen kritischen Umgang mit den „neuen Medien“ und insbesondere dem Internet beizubringen.
Die Schülerinnen und Schüler erlernen die Recherche und Navigation im World Wi-de Web, sowie die Übernahme von Web-Inhalten in eigene Dokumente. Außerdem sollen sie auch für die Gefahren des Internets sensibilisiert, zu einem verantwortungsvollen Umgang mit sozialen Netzwerken befähigt und über „Cybermobbing“ aufgeklärt werden (Medienstück „Der Datensammler“ für die Dritt-/ und Viertklässler, Polizeipuppenbühne PäPP aus Wilhelmshaven).

Einsatz von Lernsoftware

Der Einsatz von Lernsoftware stellt eine sinnvolle Erweiterung des herkömmlichen Unterrichts dar. Die Schülerinnen und Schüler können eigene Lernschwerpunkte wählen und ihr Lerntempo weitgehend selbst bestimmen.

4.2 Medieninhalte im schuleigenen Arbeitsplan

Klassen 1 und 2

• Einführung in die Arbeit am Computer: Bedienungselemente (An- und Ausschalten der Geräte), Einloggen mit dem Schülerpasswort, Beenden von MS-Windows, die Startleiste / der Desktop)
• Erste Orientierung auf der Tastatur (Kenntnis wichtiger Tasten und deren Funktionen:
Großschreibung von Buchstaben mit der Umschalttaste, Leer-, Eingabe-, Rück-, Entfernen- und Escape-Taste), Handhabung der Steuerungstasten beim Lernprogramm Budenberg
• Erste Wörter und Sätze mit dem Computer schreiben
• Umgang mit der Maus (Navigieren auf dem Desktop, Klick und Doppelklick)
Malprogramm „Paint“ kennen lernen
• Schulspezifische Offline-Lernprogramme bedienen (z.B. Budenberg, …)
• Internetplattform „Antolin“ zur Leseförderung nutzen, dabei erste Sicherheitsre-geln für die Internetnutzung kennen lernen (Passwortzugang, Schutz persönlicher Daten)

Klassen 3 und 4

• Erweiterung und Sicherung der Grundkenntnisse in der Computerbedienung
• Weitere Lernprogramme in Deutsch, Mathematik, Englisch und Sachunterricht nutzen (Hamsterkiste, ALFONS, Playway, …)
• Texte schreiben, Schrift / Zeichen formatieren (Schriftgröße und -art auswählen, Blocksatz etc.)
• Grundkenntnisse: Dateien speichern und öffnen, Umgang mit CD-Rom und USB-Stick
• Einführung und Anwendungsmöglichkeiten eines Whiteboards / Activeboards (perspektivisch)
• Ausführliche Sicherheitsregeln zur Internetnutzung und Recherchen im Internet (Suchmaschinen für Kinder nutzen, z.B. www.blinde-kuh.de …)
• Internetplattform „Antolin“ zur vertiefenden Leseförderung nutzen
• Internetplattform „ALFONS“ zur vertiefenden Leseförderung nutzen

4.3 Medieneinsatz im Förderunterricht

Im Rahmen der sonderpädagogischen Grundversorgung der inklusiven Schulen wird bspw. das Lernprogramm Budenberg benutzt.

5 Fortbildungen

Neben der Schulung der Schülerinnen und Schüler im Umgang mit den neuen Medien muss parallel dafür Sorge getragen werden, dass alle Kolleginnen und Kollegen auf dem gleichen oder einem vergleichbaren Wissensstand sind. Auch darauf muss eine moderne Schule vorbereitet sein, indem sie ausreichende Fortbildungsmöglichkeiten für das Kollegium ermöglicht. Unser Medienkonzept sieht in diesem Bereich neben der systematischen Fortbildungsplanung in den Fachgruppen auch bedarfsgerechte, schulinterne Fortbildungen vor.
Die Fort- und Weiterbildung der Lehrkräfte der Grundschule Cäciliengroden wird nach einem mit den schulischen Gremien abgestimmten Konzept systematisch geplant, durchgeführt und evaluiert.
Das generelle Ziel, welches mit diesem Fortbildungskonzept verfolgt wird, ist die ständige Förderung und Entwicklung der Lehrkräfte insbesondere ihrer Weiterqualifizierung und damit die Sicherung und Entwicklung der Qualität unserer Schule und des Unterrichts.
Daraus abgeleitet ergeben sich folgende konkrete Zielstellungen:

• Verbesserung der Leistungsfähigkeit und -bereitschaft unserer Lehrkräfte durch Vertiefung, Erweiterung oder Neuerwerb aller notwendigen Qualifikationen und damit Verbesserung der Unterrichtsergebnisse;
• Erhöhung der Flexibilität im Umgang mit neuen Medien;
• Erhaltung/Verbesserung der Leistungsfähigkeit unserer Lehrkräfte;
• Erhaltung/Verbesserung der Motivation und Arbeitszufriedenheit der Lehrkräfte.

In unregelmäßigen Abständen werden Fortbildungen zu Themen erarbeitet und angeboten, die sich am Bedarf des Kollegiums orientieren.

6 Evaluation

Das Medienkonzept soll in regelmäßigen Abständen einer schulinternen Evaluation unterzogen werden. Hierzu überprüfen die einzelnen Fachschaften und Fächergruppen,

- in wie weit ihre Ausstattungswünsche realisiert worden sind,

- in wie weit Fortschritte in den intendierten Kompetenzen gemacht worden sind,

- wo eventuell Fehlentwicklungen festzustellen sind, die zu revidieren sind.

Die Ergebnisse werden mit den IT-Obleuten und der Schulleitung besprochen und ausgewertet. Auf diese Weise entsteht ein lebendiges Konzept, das weiterentwickelt wird und an die jeweiligen Gegebenheiten angepasst werden kann.

Die Genehmigung des vorliegenden Medienkonzeptes soll in der Grundschule
Cäciliengroden auf der nächsten Gesamtkonferenz erfolgen.